Abmahnungen – Varianten und Arbeitsrecht

Abmahnungen gibt es in vielen Bereichen, wie auch eben beschrieben, gibt es Abmahnungen aus dem Filesharing, sofern man die Rechte Dritter verletzt hat und hier zu einer Geldstrafe aufgefordert wird. Andererseits gibt es aber auch Abmahnungen im Arbeitsrecht, hier besteht der Streitpunkt nicht zwischen einem privaten und einer großen Firma, sondern vielmehr zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Aber auch solche Abmahnungen dürfen nicht frei erfunden werden und müssen auch ihre Wirksamkeit behalten.

Vor allem für Auszubildende könnte dieses Thema sehr wichtig sein, denn auch hier kann es schnell passieren, dass der Arbeitgeber mit der Arbeit selbst nicht mehr zufrieden ist und diesen Auszubildenden unbedingt loswerden möchte. Alleine dieser Fall, ist schon sehr kompliziert, da man nicht an einer Arbeitsstelle arbeiten möchte, wo man unerwünscht ist. Dennoch sollte es in ihrem Interesse liegen, dass sie nicht zu Unrecht gekündigt werden können. Ausnahmen, wie zum Beispiel eigenständigen Urlaub veranlassen und vom Arbeitsplatz fernzubleiben, Diebstahl begehen oder anderweitige schlimme Vergehen können dazu führen, dass sie sofort bzw. fristlos gekündigt werden können, auch in der Ausbildungszeit. Generell besteht jedoch für den Arbeitnehmer bzw. dem Auszubildenden ein besonderes Kündigungsschutzrecht und hier müssen erst einmal mehrere Abmahnungen erfolgen, bis man gekündigt werden kann. Eine solche Abmahnung kann entweder mündlich oder auch schriftlich erteilt werden und ist in beiden Fällen wirksam. Eine Abmahnung kann ausgesprochen werden, wenn man sich als Auszubildender zum Beispiel dagegen sträubt sich ordentlich in das betriebliche Klima einzugliedern oder in der Berufsschule unentschuldigt fehlt. Viele fragen sich ab wann es rechtlich zulässig ist, aufgrund der Vielzahl von Abmahnungen gekündigt werden zu können. Im Regelfall sagt man, dass ein Auszubildender zwei einschlägige Abmahnungen erhalten muss, die sich auf dasselbe vertragswidrige Verhalten beziehen. Ansonsten sei eine Kündigung unwirksam. Sollten Sie jedoch mit ihrem Arbeitgeber bereits in der Ausbildung so viel Ärger haben, dann empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich während der aktuellen Ausbildung, natürlich erst nach Arbeitsende, um eine neue berufliche Zukunft kümmern und sich hier eventuell einen neuen Ausbilder suchen.

Sollten Sie weiterhin Fragen zu den verschiedenen Arten der Abmahnungen haben und welche Gründe für eine Abmahnung sprechen können, dann empfehlen wir Ihnen sich bei einer solchen Rechtsanwaltskanzlei zu melden, die sich auf ein solches Thema spezialisiert hat, damit Ihnen umfangreiches Wissen zu Teil wird.

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